Im Kanton Graubünden ist die Sozialhilfequote 2024 zum dritten Mal in Folge zurückgegangen. Wie aus einer Medienmitteilung des Kantons hervorgeht, bezogen 2081 Personen mindestens einmal wirtschaft­liche Sozialhilfe, 106 weniger als im Vorjahr. Die Quote liegt neu bei 1,0 Prozent und damit deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt von 2,9 Prozent. Besonders betroffen sind weiterhin Kinder und Jugendliche sowie Einelternfamilien und Personen ohne Berufsabschluss, die ein erhöhtes Sozialhilferisiko aufweisen. Während der Übergangsphase sind die Daten nur eingeschränkt vergleichbar, erste Resultate werden für 2026 erwartet. 

Medienmitteilung Standeskanzlei Graubünden