Engadin Tourismus nennt in einer Medienmitteilung die frühen Ostertage sowie die Freestyle-WM im Vorjahr, welche damals für zusätzliche Übernachtungen gesorgt hatte, als Hauptgründe für diesen Rückgang. 

Die Hotels der Orte des Brands Engadin registrierten 96 760 Logiernächte, was einem Minus von 16,4 Prozent entspricht. Wichtigster Herkunftsmarkt blieb die Schweiz mit einem Anteil von 44,8 Prozent. Dahinter folgen Deutschland mit 19,6 Prozent sowie die Verei­nigten Staaten mit 6,8 Prozent.

Gemäss Mitteilung fielen die Sportferien in diesem Winter stärker auf Januar und Februar, was sich auf diese Monate positiv ausgewirkt habe. Zudem brachte die Freestyle-WM im März 2025 rund 50 000 zusätzliche Logiernächte. Im Vergleich zum Fünfjahresschnitt resultierte im März dennoch ein Minus von 4,8 Prozent.

Über die gesamte Wintersaison 2025/26 betrachtet, liegt die Oberenga­diner Hotellerie per Ende März nahezu auf Vorjahresniveau. Das Minus beträgt 0,24 Prozent. Im Vergleich zum Fünfjahresschnitt ergibt sich dagegen ein Plus von 4,4 Prozent. Die wichtigsten Herkunftsmärkte bleiben auch über die gesamte Saison hinweg die Schweiz, Deutschland und die Vereinigten Staaten. 

Medienmitteilung und Foto: Engadin Tourismus AG