Die Demokratieplattform Sils begrüsst das erstmals durchgeführte Forum «Sils weiterdenken», hält jedoch fest, dass dieses nicht freiwillig entstanden sei, sondern auf Druck aus der Bevölkerung zurückgehe. Das schreibt die Plattform in einer Mitteilung.

Bereits Anfang April habe die Demokratieplattform in einem Workshop zentrale Anliegen aus der Bevölkerung aufgenommen. Dabei seien unter anderem eine bessere Dialogkultur, verständlichere Kommunikation sowie mehr Transparenz bei langfristigen Entwicklungen und Finanzen thematisiert worden. Laut Mitteilung deckten sich diese Punkte weitgehend mit den Themen des späteren Forums. Die Plattform verweist zudem auf das Protokoll der Gemeindeversammlung vom Februar 2026. Darin habe der Gemeindevorstand angekündigt, nach der «anspruchsvollen Stimmung» an der Gemeindeversammlung vom Dezember 2025 ein Dialogformat zwischen Bevölkerung und Behörden einzuführen.

Die Demokratieplattform erwartet nun, dass das Forum keine einmalige Veranstaltung bleibt. Ein zweites Treffen im Herbst sei nur glaubwürdig, wenn daraus ein verbindlicher Prozess mit konkreten Folgen entstehe. Gefor­dert werden nachvollziehbare Schritte, transparente Informationen und ein offener Umgang mit Kritik.

Medienmitteilung: Demokratieplattform Sils