Das grösste Blasmusikfest ist bereit für seine 35. Austragung. Unter optimalen Bedingungen werden von Donnerstag bis Sonntag, 14. bis 17. Mai, insgesamt 532 Musikgesellschaften aus der ganzen Schweiz ihre Vorträge am Eidgenössischen Musikfest (EMF) in Biel/Bienne spielen und sich mitein­ander messen können. Ein besonderes Highlight werden die Parademusiken im Zentrum der Stadt.

Das EMF findet in einem Turnus von fünf Jahren statt, wobei das letzte wegen Corona vor zehn Jahren in Montreux stattgefunden hat. Auch das Engadin hat damals mit einem Projekt unter der Leitung von Reto Mayer, Präsident der Musikkommission des Musikbezirks I, teilgenommen. Auch für das diesjährige Eidgenössische Musikfest haben Yvonne und Reto Rauch und Reto Lehner die Teilnahme als Projekt ausgeschrieben. Über 70 Musikantinnen und Musikanten von 13 Engadiner und Südbündner Musikvereinen haben sich angemeldet und mit nur vier längeren Proben das Festprogramm unter der Leitung von Reto Lehner einstu­diert. Am EMF müssen die teilnehmen­den Vereine ein Auftrags- wie auch ein Selbstwahlstück vor einer Fachjury vortragen, welche die Auftritte nach verschiedenen Kriterien beurteilen wird. Deren Urteil stützt sich unter anderem auf die technische Fertigkeit, den musikalischen Ausdruck und den Gesamteindruck. Die Vereine erhalten dabei Punkte, die gemäss ihrer Stärkeklasse vergeben werden. Die Uniun musicala Engiadina (UME) beteiligt sich in der 3. Stärkeklasse und wird die Konzertmusik am Samstag, 16. Mai, um 11.20 Uhr im Kongresshaus in Biel/Bienne vortragen. Ausserdem beteiligen sich die Engadinerinnen und Engadiner um 13.30 Uhr am Marschmusikwettbe­werb. Rund 100 000 Musikanten und Besuchende werden an den vier Festtagen in Biel erwartet. Die Botschaft des Eidgenössischen Musikfestes ist seit jeher dieselbe geblieben: Musik verbindet Generationen, Menschen aus allen Hügeln und Tälern des Landes. Deshalb ist für die Veranstalter des EMF 26 klar: «Es sollen alle nach Biel kommen, zum grössten Blasmusikfest der Welt.

Medienmitteilung: mm/ep