Bereits seit Januar hatte sich das Chörli unter der Leitung von Dirigentin Bea Salzmann auf den Wettvortrag vorbereitet. Einstudiert wurde das Lied «Ä liebe Mänsch» von Fredy und Emil Wallimann sowie Klaus Odermatt. Am Freitagabend präsentierten die Sänge­rinnen und Sänger das Stück vor der dreiköpfigen Jury. Und das Oberenga­diner Jodelchörli lieferte ab. Die Sänge­rinnen und Sänger trugen das Lied vom lieben Menschen so authentisch vor, dass manch einer im Publikum Hühnerhaut hatte oder gar eine Träne verdrücken musste. 

Bis zur Bekanntgabe der Resultate am Sonntag blieb die Spannung gross. Während des schönen Festes nutzte das Chörli die Gelegenheit, die besondere Atmosphäre des Eidgenössischen Jodlerfests zu geniessen. In den Gassen Basels wurde gemeinsam gesungen und gejutzt. Auch die hohen Temperaturen hielten die Teilnehmenden nicht davon ab, das Festprogramm zu geniessen.

Kurz nach 11.00 Uhr am Sonntag folgte schliesslich die erlösende Nachricht: Das Oberengadiner Jodelchörli wurde mit der Note 1 ausgezeichnet und erreichte damit die höchste mögliche Bewertung. Entsprechend gross war die Freude bei den Sängerinnen und Sängern. Mit der Bestnote krönt das Oberengadiner Jodelchörli monatelange Probenarbeit und kehrte überglücklich, aber auch müde von den heissen Festtagen, ins Engadin zurück.

Impressionen vom Oberengadiner Jodelchörli sind unter www.oberengadinerjodelchoerli.ch zu finden.

Autor: Eingesandt
Foto: Ramona Hellrigl