Der Hirschbestand in Graubünden ist erneut leicht zurückge­gangen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Gemäss den diesjährigen Bestandserhebungen leben im Kanton rund 13 500 Hirsche und damit etwa 100 Tiere weniger als im Vorjahr. Seit 2020 konnte der Bestand um 17 Prozent reduziert werden. Nach Anga­ben des Amts für Jagd und Fischerei trägt die Jagd damit wesentlich zur Umsetzung der Strategie «Lebensraum Wald-Wild 2021» bei.

Für die diesjährige Jagd sieht der kantonale Abschussplan 4616 Hirsche vor. Das sind etwas weniger als im Vorjahr. Die Bestände sollen in den meisten Regionen weiter reduziert oder auf dem heutigen Niveau stabilisiert werden. Auch bei Rehen und Gämsen bleibt die Bejagung weitgehend unverändert. Um die natürliche Verjüngung der Wälder zu fördern, soll insbesondere die Bejagung von Rehgeissen und Gämsen im Wald fortgesetzt werden.

Die Rehbestände bewegen sich nach ersten Erhebungen auf einem ähnli­chen Niveau wie im Vorjahr, unterscheiden sich regional jedoch deutlich. Sehr hohe Bestände verzeichnet das Amt erneut beim Niederwild: Bei den Frühjahrszählungen wurden 1306 Feldhasen registriert – so viele wie noch nie. Auch die Bestände der Birkhühner gelten in vielen Gebieten als stabil. 

Medienmitteilung: Standeskanzlei Graubünden
Foto: Jon Duschletta