Am Ospidal Scuol können Patientinnen mit Gebärmuttermyomen seit Anfang Jahr mit der HIFU-Technologie (High Intensity Focused Ultrasound) behandelt werden. Laut einer Mitteilung des Gesundheitszentrums Unterengadin (CSEB) handelt es sich um die erste ultraschallgesteuerte HIFU-Anlage dieser Art in der Schweiz. Die Methode arbeitet mit gebün­delten Ultraschallwellen und kommt ohne Hautschnitte aus. Dadurch sind weder eine Vollnarkose noch sichtbare Narben erforderlich. Laut der Gynäkologin, Dr. Ladina Christoffel, wurden bisher 22 Patientinnen behandelt. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten der Behandlung schweizweit.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Ospidal Scuol, der Chesa Sana in Samedan und der Firma CrossNet Consulting ermöglichte die erstmalige Einführung der neuen Technologie in der Schweiz. Künftig wird Christoffel zudem als Belegärztin für ambulante und stationäre gynäkologische Eingriffe am Ospidal Scuol tätig sein. 

Medienmitteilung und Foto: CSEB