«Die heissen Temperaturen im Monat Juli lockten zahlreiche Gäste in die Bündner Tourismusdestinationen», lautet das Fazit von Luzius Stricker, Leiter Daten & Statistik beim Amt für Wirtschaft und Tourismus Graubünden. Unter dem Strich resultierte ein Plus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Rekordwerte aus den beiden Pandemiejahren 2021 und 2022, mit teils weit über 700000 Logiernächten, konnten allerdings nicht geknackt werden. 

«Im Vergleich zu den übrigen Schweizer Tourismusdestinationen ist der Zuwachs in Graubünden um über 66 000 Einheiten beträchtlich», hält Stricker weiter fest. Laut den statistischen Zahlen bilden nebst der Frequenzsteigerung bei den inländischen Gästen - 50 000 Logiernächte mehr als noch im Vorjahr - die anhaltend hohe Nachfrage der amerikanischen Gäste und die Zunahme bei den Buchungen aus den Nachbarländern das Rückgrat des ausgewiesenen Wachstums im Kanton. Im landesweiten Mittel haben die Logiernächte im Juli 2026 und im Vergleich zum Vorjahr um lediglich 0,5 Prozent zugelegt. 

Die Gegenüberstellung der Bündner Tourismusdestinationen zeigt, dass Schweizer Gäste vor allem auch die kleineren Tourismusdestinationen in Graubünden besuchten. Innert Jahresfrist haben die beiden Südbündner Tourismsusdestinationen «San Bernardino, Mesolcina / Calanca» und «Bregaglia Engadin» das grösste Wachstum erzielt. Gefolgt von der Lenzerheide, der Bündner Herrschaft und der Destination «Engadin St. Moritz».

 «Sehr erfreulich ist, dass ausnahmslos alle Destinationen mehr Logiernächte als im Vorjahr erwirtschafteten, die meisten der Destinationen konnten auch im mittelfristen Vergleich zum 5-Jahresmittel zünftig zulegen», informiert Stricker. Seite 3