Wie die Regierung am Mittwoch mitteilte, konnte das Ausgabenwachstum deutlich gebremst werden. Gleichzeitig entwickeln sich die Steuererträge positiv. Trotz der Steuersenkung von 2026 dürften diese erstmals die Milliardengrenze überschreiten.

Die Nettoinvestitionen bleiben mit 365,1 Millionen Franken auf einem historisch hohen Niveau. Zu den grösseren Projekten gehören der Neubau des Fachhochschulzentrums Graubünden und die Instandsetzung des Bündner Naturmuseums in Chur.

Grösster Ausgabentreiber bleiben die Beiträge an Gemeinden und Dritte, insbesondere in den Bereichen Gesund­heit, Soziales, Bildung und öffentlicher Verkehr. Insgesamt werden dafür knapp 1,5 Milliarden Franken budgetiert.

Von den acht finanzpolitischen Richtwerten des Grossen Rats werden sechs eingehalten. Für die kommenden Jahre zeichnet sich allerdings eine Verschlechterung ab. Der Finanzplan 2028 bis 2030 rechnet mit Defiziten von bis zu 199 Millionen Franken. Die Regie­rung mahnt deshalb zur Zurückhaltung bei zusätzlichen Ausgaben.

Medienmitteilung: Standeskanzlei Graubünden
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