Die Schweizerische Biennale des Amateurtheaters bietet alle zwei Jahre eine einzigartige Plattform, bei der die kulturelle und sprachliche Vielfalt der Schweiz auf der Bühne zelebriert wird. Dieses Jahr findet sie im Unterengadin statt. "Theater verbindet. Es braucht keine gemeinsame Sprache, um gemeinsam zu lachen, zu staunen, nachzudenken oder berührt zu sein", meint Aita Zanetti, Gemeindepräsidentin von Scuol, in ihrem Grusswort zur Biennale 2026. Gerade deshalb sei die Biennale weit mehr als ein Theaterfest. Sie schaffe Raum für Austausch zwischen Menschen aus allen vier Landesteilen.

Seit Freitagabend wird in Nairs Theater gespielt - auf Deutsch, Romanisch, Italienisch und Französisch oder gleich in allen vier Landessprachen auf einmal. Die teilnehmenden Theatergruppen präsentieren eigens für das Festival inszenierte Kurzstücke von rund 30 Minuten Länge, die sich auf kreative, humorvolle oder tiefgründige Weise mit dem Jubiläumsthema auseinandersetzen. Als lokale Gastgeberin fungiert in diesem Jahr nämlich die Gruppa da teater Scuol, die ihr 40-Jahr-Jubiläum feiert. Die Aufführungen und Publikumsbegegnungen finden im historischen Ambiente des Hotels Scuol Palace in Nairs sowie in den Räumlichkeiten der Fundaziun Nairs statt. Die Vorführungen sind öffentlich.