Nach einer elektrischen Schutzauslösung wurde ein erheblicher Austritt von Öl festgestellt. Der grösste Teil des Öls konnte im dafür vorgesehenen Auffangbecken zurückgehalten werden. Eine kleinere Menge gelangte jedoch über dieses hinaus und erreichte auch den Bereich des Inn.
Feuerwehr, Polizei und das kantonale Amt für Natur und Umwelt wurden aufgeboten. Das ausgetretene Öl wurde mit Bindemitteln und weiteren Massnahmen weitgehend aufgenommen. Kontaminiertes Material im Uferbereich des Inn wurde grossflächig ausgehoben und fachgerecht entsorgt.
Aufgrund der Störung wurden die Kraftwerke Pradella und Martina vorübergehend ausser Betrieb genommen. Eine Maschine in Martina konnte inzwischen wieder in Betrieb genommen werden. Das Kraftwerk Pradella bleibt für weitere Abklärungen ausser Betrieb. Die technische Analyse läuft. Gemäss Mitteilung ist die Situation vor Ort stabil.
Medienmitteilung: Engadiner Kraftwerke AG
Medienmitteilung: Engadiner Kraftwerke AG
Diskutieren Sie mit
Login, um Kommentar zu schreiben