Die Gesamtkosten belaufen sich auf 490 000 Franken. Bund und Kanton beteiligen sich im Rahmen einer NFA-Programmvereinbarung mit höchstens 367 500 Franken. Zusätzlich spricht der Kanton einen Beitrag von maximal 61 250 Franken.

An der Süd-Südost-Flanke des Piz Munschuns werden Lawinen seit 2006 künstlich ausgelöst. Dafür stehen heute vier Sprengmasten zur Verfügung. Während der westliche Teil des Lawinengebiets damit zuverlässig gesichert werden kann, besteht im östlichen Anrissgebiet unterhalb von Crapalb weiterhin eine Schutzlücke.

In den Jahren 2018 und 2021 verschütteten dort spontane Lawinen die Kantons- und Verbindungsstrasse. Auslösungen aus dem Helikopter sind in diesem Gebiet nur eingeschränkt möglich und zudem von Wetter und Sicht abhängig. Mit den beiden zusätzlichen Sprenganlagen sollen Lawinen künftig gezielter ausgelöst und damit die Sicherheit der Strassenverbindung erhöht werden. 

Medienmitteilung: Standeskanzlei Graubünden